Ausweisung von Risikozonen für Blindgänger

Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Leitstelle des Bundes für Kampfmittelräumung wurde ein Verfahren entwickelt basierend auf beobachteten Kraterlokationen explodierter Bomben Risikozonen für Blindgänger auszuweisen. Es kann zum Beispiel auf Untersuchungsgebiete angewandt werden in denen aus Weltkriegsluftbildern Informationen zu den Koordinaten explodierter Bomben zur Verfügung stehen. Dieses Verfahren basiert auf Methoden der räumlichen Statistik und Theorie zu räumlichen Punktprozessen. Die Methodik wurde in dem R-Paket highriskzone implementiert. Zusätzlich wurden Skripte erstellt, welche die Funktionalität des R-Paketes in das Geoinformationssystem QGIS integrieren und somit eine interaktive Auswertung entsprechender Daten und Einbettung der Methodik in bestehende Workflows ermöglichen.

Weiterführende Materialien

  • Dissertation von Frau Dr. Mahling mit Beschreibung der Methodik (englisch, pdf (PDF, 28.307 KB))
  • Veröffentlichung: Mahling, M., Höhle, M., Küchenhoff, H. (2013): Determining high-risk zones for unexploded World War II bombs by using point process methodology. Journal of the Royal Statistical Society. Series C (Applied Statistics) (pdf (PDF, 1.419 KB))
  • Kürzere Beschreibung des Ansatzes und der Methodik für Anwender (deutsch, pdf (PDF, 280 KB))
  • QGIS Skripte und Anleitung zur Anwendung (deutsch, Stand: Dezember 2023, zip (ZIP, 10 KB))

Kontakt

Mona Niethammer